KI für Kanzleien auf eigenen Servern
Die KI in JuristData läuft auf unseren eigenen Servern. Sie schlägt vor, fasst zusammen und sucht in der Akte. Entscheiden tun Sie.
Aus dem Kanzleialltag
Mandatsinhalte unterliegen der Verschwiegenheit. Wer KI in der Kanzlei einsetzt, muss wissen, wohin die Daten gehen und wer die Ergebnisse prüft.
JuristData betreibt die Sprachmodelle selbst, im selben Netz wie die Anwendung. Für Kanzleien von Berufsgeheimnisträgern ist der Weg zu externen KI-Anbietern im Programm gesperrt, auch wenn eine Einstellung fehlt oder ein Fehler auftritt.
So funktioniert es
- Eingang einordnen
Im Posteingang ordnet JuristData eingehende E-Mails ein und zeigt eine „KI-Zusammenfassung“. Für Mandant und Akte erscheint ein „Vorschlag“, den Sie mit „Übernehmen“ oder „Verwerfen“ beantworten.
- Fristen erkennen
Erkennt JuristData in einem Schreiben eine Frist, steht sie unter „Fristenkontrolle“ zur Prüfung. Wirksam wird sie erst, wenn Sie sie bestätigen.
- Antwort entwerfen
Beim Antworten erstellt „KI-Entwurf“ einen Vorschlag aus der Aktenlage. Er wird als Entwurf eingefügt, mit dem Hinweis, ihn juristisch zu prüfen.
- Die Akte fragen
In der Akte stellen Sie unter „Frag die Akte“ eine Frage. Die Antwort stützt sich nur auf die Unterlagen dieser Akte und nennt ihre Quellen. Steht die Antwort nicht darin, sagt die KI das.
- Einstellen
Unter „Posteingang-KI“ legen Sie fest, ab welcher Sicherheit KI-Ergebnisse angezeigt und als Vorschlag hervorgehoben werden. Wer lieber ohne KI-Hinweise arbeitet, wählt im Posteingang die Ansicht „Einfach“.
- EingangE-Mail oder Dokument
- Sprachmodellauf unserem Server
- Vorschlaggekennzeichnet als KI
- Prüfungdurch die Kanzlei
- Entscheidungübernehmen oder verwerfen
Was dahintersteckt
- Selbst betriebene Sprachmodelle auf unseren Servern, im selben Netz wie JuristData
- Für Berufsgeheimnisträger keine Weitergabe an externe KI-Anbieter; im Zweifel gilt eine Kanzlei als geschützt
- Fällt das Sprachmodell aus, weicht JuristData nicht auf einen externen Dienst aus
- Einordnung eingehender E-Mails mit Kurzfassung in der Liste
- Vorschläge für Mandant und Akte
- Fristerkennung in Schreiben, wirksam erst nach Bestätigung
- Antwortentwurf aus der Aktenlage, als Entwurf gekennzeichnet
- „Frag die Akte“: Antworten nur aus den Unterlagen der Akte, mit Quellen
- KI-Ergebnisse sind sichtbar gekennzeichnet, etwa „KI-Zusammenfassung“ oder „KI-Entwurf“
- Schwellen für Anzeige und Vorschlag je Kanzlei einstellbar
Grenzen und Hinweise
- Die Sprachmodelle laufen ohne Grafikprozessor. Ein Antwortentwurf oder eine Antwort aus der Akte dauert deshalb bis zu zwei Minuten, unter Last auch länger.
- Die Einordnung neuer E-Mails läuft im Hintergrund. Bei vielen Eingängen kommt sie verzögert.
- Wir setzen kompakte Sprachmodelle ein. Sie irren sich, etwa bei der Art eines Schreibens. Deshalb sind ihre Ergebnisse Vorschläge.
- Bei Fristsachen und Bescheiden von Behörden erstellt die KI keinen Antwortentwurf.
- Bei sehr hoher Sicherheit ordnet JuristData Mandant und Akte eines Eingangs selbst zu. Eine automatische Ausführung durch die KI ist ab Werk aus und lässt sich unter „Posteingang-KI“ einschalten.
- KI-Ergebnisse ersetzen keine juristische Prüfung.
Häufige Fragen
Gehen Mandatsdaten an externe KI-Anbieter?
Entscheidet die KI selbst?
Was passiert, wenn das Sprachmodell nicht erreichbar ist?
Woran erkenne ich, was von der KI stammt?
Wie schnell antwortet die KI?
Weiterführend
- RatgeberKI in der Kanzleisoftware: Verschwiegenheit, Datenschutz und die richtigen Fragen
- RatgeberKanzleisoftware in der Cloud: was § 43e BRAO verlangt und wie Sie den Anbieter prüfen
- RatgeberAnwaltliche Verschwiegenheit und Ethical Wall: § 43a BRAO in der Kanzleisoftware umsetzen
- FunktionPosteingang
- FunktionDiktat
JuristData im Pilot 2027
3 Monate kostenlos · Einrichtung durch uns · Start Mitte Januar 2027