KI für Kanzleien auf eigenen Servern

Die KI in JuristData läuft auf unseren eigenen Servern. Sie schlägt vor, fasst zusammen und sucht in der Akte. Entscheiden tun Sie.

Aus dem Kanzleialltag

Mandatsinhalte unterliegen der Verschwiegenheit. Wer KI in der Kanzlei einsetzt, muss wissen, wohin die Daten gehen und wer die Ergebnisse prüft.

JuristData betreibt die Sprachmodelle selbst, im selben Netz wie die Anwendung. Für Kanzleien von Berufsgeheimnisträgern ist der Weg zu externen KI-Anbietern im Programm gesperrt, auch wenn eine Einstellung fehlt oder ein Fehler auftritt.

So funktioniert es

  1. Eingang einordnen

    Im Posteingang ordnet JuristData eingehende E-Mails ein und zeigt eine „KI-Zusammenfassung“. Für Mandant und Akte erscheint ein „Vorschlag“, den Sie mit „Übernehmen“ oder „Verwerfen“ beantworten.

  2. Fristen erkennen

    Erkennt JuristData in einem Schreiben eine Frist, steht sie unter „Fristenkontrolle“ zur Prüfung. Wirksam wird sie erst, wenn Sie sie bestätigen.

  3. Antwort entwerfen

    Beim Antworten erstellt „KI-Entwurf“ einen Vorschlag aus der Aktenlage. Er wird als Entwurf eingefügt, mit dem Hinweis, ihn juristisch zu prüfen.

  4. Die Akte fragen

    In der Akte stellen Sie unter „Frag die Akte“ eine Frage. Die Antwort stützt sich nur auf die Unterlagen dieser Akte und nennt ihre Quellen. Steht die Antwort nicht darin, sagt die KI das.

  5. Einstellen

    Unter „Posteingang-KI“ legen Sie fest, ab welcher Sicherheit KI-Ergebnisse angezeigt und als Vorschlag hervorgehoben werden. Wer lieber ohne KI-Hinweise arbeitet, wählt im Posteingang die Ansicht „Einfach“.

  1. EingangE-Mail oder Dokument
  2. Sprachmodellauf unserem Server
  3. Vorschlaggekennzeichnet als KI
  4. Prüfungdurch die Kanzlei
  5. Entscheidungübernehmen oder verwerfen
Ablaufschema: Die KI schlägt vor, die Kanzlei entscheidet

Was dahintersteckt

  • Selbst betriebene Sprachmodelle auf unseren Servern, im selben Netz wie JuristData
  • Für Berufsgeheimnisträger keine Weitergabe an externe KI-Anbieter; im Zweifel gilt eine Kanzlei als geschützt
  • Fällt das Sprachmodell aus, weicht JuristData nicht auf einen externen Dienst aus
  • Einordnung eingehender E-Mails mit Kurzfassung in der Liste
  • Vorschläge für Mandant und Akte
  • Fristerkennung in Schreiben, wirksam erst nach Bestätigung
  • Antwortentwurf aus der Aktenlage, als Entwurf gekennzeichnet
  • „Frag die Akte“: Antworten nur aus den Unterlagen der Akte, mit Quellen
  • KI-Ergebnisse sind sichtbar gekennzeichnet, etwa „KI-Zusammenfassung“ oder „KI-Entwurf“
  • Schwellen für Anzeige und Vorschlag je Kanzlei einstellbar

Grenzen und Hinweise

  • Die Sprachmodelle laufen ohne Grafikprozessor. Ein Antwortentwurf oder eine Antwort aus der Akte dauert deshalb bis zu zwei Minuten, unter Last auch länger.
  • Die Einordnung neuer E-Mails läuft im Hintergrund. Bei vielen Eingängen kommt sie verzögert.
  • Wir setzen kompakte Sprachmodelle ein. Sie irren sich, etwa bei der Art eines Schreibens. Deshalb sind ihre Ergebnisse Vorschläge.
  • Bei Fristsachen und Bescheiden von Behörden erstellt die KI keinen Antwortentwurf.
  • Bei sehr hoher Sicherheit ordnet JuristData Mandant und Akte eines Eingangs selbst zu. Eine automatische Ausführung durch die KI ist ab Werk aus und lässt sich unter „Posteingang-KI“ einschalten.
  • KI-Ergebnisse ersetzen keine juristische Prüfung.

Häufige Fragen

Gehen Mandatsdaten an externe KI-Anbieter?
Nein. Die Sprachmodelle laufen auf unseren eigenen Servern. Für Kanzleien von Berufsgeheimnisträgern ist der Weg zu externen KI-Anbietern im Programm gesperrt, unabhängig von Einstellungen. Lässt sich nicht sicher feststellen, ob eine Kanzlei dazu gehört, gilt sie als geschützt.
Entscheidet die KI selbst?
Ab Werk nicht. Sie schlägt vor, Sie entscheiden: Zuordnungen übernehmen oder verwerfen Sie, Fristen bestätigen oder lehnen Sie ab, Entwürfe prüfen und versenden Sie selbst. Eine automatische Ausführung durch die KI lässt sich einschalten; sie ist ab Werk aus.
Was passiert, wenn das Sprachmodell nicht erreichbar ist?
Dann gibt es an dieser Stelle kein KI-Ergebnis. JuristData weicht nicht auf einen externen Dienst aus.
Woran erkenne ich, was von der KI stammt?
KI-Ergebnisse sind gekennzeichnet, zum Beispiel als „KI-Zusammenfassung“, „KI-Entwurf“ oder als KI-Antwort aus den Akten-Dokumenten mit dem Hinweis, sie juristisch zu prüfen.
Wie schnell antwortet die KI?
Kurzfassungen und Einordnungen entstehen im Hintergrund. Ein Antwortentwurf oder eine Antwort aus der Akte dauert bis zu zwei Minuten, weil die Modelle auf unseren eigenen Servern ohne Grafikprozessor laufen.

Weiterführend

JuristData im Pilot 2027

3 Monate kostenlos · Einrichtung durch uns · Start Mitte Januar 2027

Pilotplatz anfragen